Mönchengladbach – Die Preisträgerin des Benediktpreises von Mönchengladbach 2026 ist Prof. Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende und Anteilseignerin des Maschinenbauunternehmens TRUMPF in Baden-Württemberg. Das gab der Verein Benediktpreis von Mönchengladbach bekannt. Das Kuratorium entschied sich einstimmig für die Unternehmerin.
Prof. Dr. Nicola Leibinger‑Kammüller gilt als eine der prägenden Stimmen der deutschen Wirtschaft. Sie positioniert sich regelmäßig zu wirtschaftspolitischen Fragen ebenso wie zu gesellschaftlichen Grundwerten. Ausschlaggebend für die Entscheidung des Kuratoriums war ihr unternehmerischer Erfolg, verbunden mit einem breiten gesellschaftlichen Engagement und gelebter familiärer Verantwortung.
„Das auf christlichen und abendländischen Werten gründende, herausragende Wirken von Prof. Dr. Nicola Leibinger‑Kammüller in Gesellschaft, Kultur und Politik ist beispielhaft“, erklärt der Vorstandsvorsitzende des Vereins Benediktpreis von Mönchengladbach, Ulrich M. Harnacke.
Die Preisverleihung findet am 8. September 2026 im Kaisersaal des Hauses Erholung in Mönchengladbach statt. Die Laudatio hält Dr. Alexander Erdland. Der frühere Vorstandsvorsitzende der Wüstenrot & Württembergische AG war bis 2017 Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. Heute ist er unter anderem Vorsitzender der Vertreterversammlung der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse der Diözesen Deutschlands.
Der Benediktpreis von Mönchengladbach wird seit mehr als einem halben Jahrhundert vergeben. Seit seiner Neuausrichtung im Jahr 2013 zählt er – neben dem Aachener Karlspreis und dem „Preis des Westfälischen Friedens“ in Münster – zu den bedeutenden Auszeichnungen in Nordrhein‑Westfalen mit überregionaler Ausstrahlung. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Jean‑Claude Juncker, Königin Silvia von Schweden und zuletzt der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck. Der Preis wird im zweijährigen Turnus verliehen.